Ulmer SPD betreibt Krisenforschung

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Genossen lecken ihre Wunden, Rivoir kann keine Schuld erkennen. Die Gründe für das miserable Abschneiden der SPD bei der Landtagswahl gerade in Ulm sind nicht hausgemacht. Darin sind sich die Ulmer Genossen einig. Um ein Haar hätte es nicht gereicht für einen Sitz im Landtag. Mit 24,4 Prozent lag das Ergebnis des Ulmer SPD-Kandidaten Martin Rivoir bei der Landtagswahl am 26. März sogar noch unter den ohnehin schon miserablen Werten der Landespartei.

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Ein schwäbischer Grieche führt die Ulmer SPD

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uebergabeDer neue Vorsitzende des Ulmer SPD-Kreisverbands heißt Georgios Giannopoulos. Der Name verrät die Herkunft: Der mit überzeugender Mehrheit zum Nachfolger von Hilde Mattheis gewählte 38-Jährige ist Grieche. Freilich ein waschechter schwäbischer Grieche.

Die SPD ist auch nach 115 Jahren noch für was Neues gut: Erstmals in der Geschichte der in Ulm 1890 gegründeten Partei steht jemand an der Parteispitze, der kein Deutscher ist: Der Grieche Georgios Giannopoulos trat am Donnerstag die Nachfolge von Hilde Mattheis an. Die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Landesvorsitzende hatte nach fünf Jahren nicht mehr für den örtlichen Parteivorsitz kandidiert.

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Der Internationale Ausschuss (der Stadt Ulm)

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Die Kommunalpolitik muß die realen Probleme aller Einwohner wahrnehmen, eine Kommunikation ermöglichen und Initiativen ergreifen. Wer einerseits Verantwortung der Einwohner gegenüber der Stadt erwartet, muß andererseits diese in Entscheidungsprozesse stärker hineinziehen und Spielräume zur Gestaltung zulassen. Maßgeblicher Träger der Ausländerpolitik ist die Stadt und sie muß einen Weg finden, Ausländerpolitik als ein normales, positiv besetztes Aufgabenfeld anzusehen und der gesamten Bürgerschaft überzeugend darzulegen.

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