Georgios Giannopoulos als Gemeinderat verpflichtet

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Georgios Giannopoulos ist gestern als Nachfolger der ausgeschiedenen Marion Garni als neues Mitglied des Ulmer Gemeinderats verpflichtet worden.

Damit ist die SPD-Fraktion wieder in kompletter Stärke vertreten. Der 42-jährige Berater in der IT-Branche kommt nicht ohne kommunalpolitische Erfahrung an den Ratstisch: Bereits von 2002 bis 2004 gehörte er dem Stadtparlament an. Giannopoulos ist langjähriges Mitglied im Internationalen Ausschuss und als dessen Vertreter derzeit in den Fachbereichsausschuss Kultur entsandt. Außerdem engagierte er sich in der Vergangenheit für Ausländerfragen, die AG West und das Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasium.

Marion Garni nach Augsburg verabschiedet

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Stadträtin Marion Garni scheidet zum Monatsende aus dem Gemeinderat aus, sie ist am Mittwoch verabschiedet worden. Die 39-Jährige verändert sich privat und zieht nach Augsburg – „von Reichsstadt zu Reichsstadt“, wie OB Ivo Gönner anmerkte. Sie saß seit 2004 für die SPD am Ulmer Ratstisch. Zum Abschied bekam sie eine Grafik mit Darstellung eienr Ulmer Schachtel. Ihren Paltz am Ratstisch nimmt nun Georgios Giannopoulos ein. Er rückte schon einmal in den Ulmer Gemeinderat nach – für Hans-Jörg Dera 2002.

D’r Ulm’r isch ebbe derb

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In Ulm stehen der höchste Kirchturm der Welt und der höchste Getreidespeicher Europas – ein winziges Freilufttheater in der Innenstadt wirkt da geradezu mickrig. Da hilft den Schauspielern nur ihr derbes Mundwerk, um trotzdem alle Blicke auf sich zu ziehen.

„Hosch koin Arsch?“, fragt Thomas Dentler, der nicht nur Graf Dracula, sondern auch Gerhard Polt ähnelt. Er steht unter der Eiche im Grünen Hof vor dem Staatlichen Hochbauamt. „Freile han i an Arsch!“, antwortet seine Partnerin irritiert. „Ab’r wieso“, hakt Thomas Dentler nach, „schtinkscht dann so aus d’r Gosch?“ Die Handvoll Zuschauer, darunter eine Greisin, mit Zügen so zart wie aus Reispapier gefaltet, lachen auf. „D’r Ulm’r isch ebbe derb“, zirpt sie, erntet zustimmendes Raunen und hebt stolz das spitze Kinn.

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Manfred Müller führt die SPD

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Die Ulmer SPD hat eine neue Führungsmannschaft. Manfred Müller wurde von den Mitgliedern zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der frühere AOK-Geschäftsführer, der sich inzwischen im Ruhestand befindet, übernahm das Amt von Georgios Giannopoulos, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte.

Müller erhielt 48 von 52 Stimmen. Zu seinen Stellvertretern wurden die ärztin Tanja Groten und der Jurastudent Martin Ansbacher gewählt.

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Giannopoulos kritisiert SPD-Spitze

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Heftige Klage über den Verlust der Werte. Die Ulmer SPD leidet. Zum Abschied aus seinem Amt als Vorsitzender zog Georgios Giannopoulos kritisch Bilanz: Die Partei habe in der Regierung Schrammen erlitten.

Die Nabelschau zum Abschied aus dem Amt des Vorsitzenden fiel schmerzhaft aus. Georgios Giannopoulos stellte in seiner Bilanz über die vergangenen zwei Jahre an der Spitze des SPD-Kreisverbands Ulm der Bundespartei und den Regierungsmitgliedern der Sozialdemokraten ein schlechtes Zeugnis aus. Die SPD sei der große Verlierer der Koalition in Berlin. Keiner wisse mehr, wofür die Partei steht, weil sie dem Koalitionsfrieden alles unterordne. Für diese Analyse erhielt Giannopoulos in der Mitgliederversammlung viel Applaus.

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