Büchsengasse als Fußgängerzone / Gesamtkonzeption angrenzender Bereiche

Büchsengasse als Fußgängerzone / Gesamtkonzeption angrenzender Bereiche

polis

Die aktuelle Situation in der Büchsengasse zeigt eindrücklich das Potenzial, das diese Straße als Fußgängerzone bieten könnte. Aufgrund der derzeitigen Bauarbeiten zur Glasfaserverlegung ist die Büchsengasse seit einigen Wochen weitgehend für den motorisierten Verkehr gesperrt. Dies führt zu einer deutlich höheren Aufenthaltsqualität und einer völlig neuen Wahrnehmung der Straße.

Bereits vor einigen Jahren hat sich unsere Fraktion erfolgreich für die Umwidmung der Herrenkellergasse in eine Fußgängerzone eingesetzt – eine Maßnahme, die inzwischen zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt wurde. Die Büchsengasse wurde damals leider nicht berücksichtigt, obwohl sie ähnliche Voraussetzungen aufweist. Gleichzeitig stellt die Büchsengasse als Spielstraße derzeit einen Brennpunkt für Verkehrsverstöße (zu schnelles Fahren und keine Rücksicht auf Fußgänger oder spielende Kinder) dar.

Es zeigt sich, dass für eine nachhaltige Gestaltung und Akzeptanz solcher Maßnahmen ein Gesamtkonzept mit weiteren geeigneten Bereichen notwendig ist. Leider wurde ein solches Konzept im Zuge der damaligen Umgestaltung nicht entwickelt, was die Umsetzung einzelner Projekte erschwert und die Gesamtwirkung mindert. Eine integrative Betrachtung ermöglicht eine abgestimmte Planung, die Aufenthaltsqualität, Verkehrsführung und gewerbliche Interessen im öffentlichen Raum in Einklang bringt.

Wir beantragen daher, die Möglichkeiten und die Auswirkungen einer dauerhaften Umwandlung der Büchsengasse in eine Fußgängerzone zu prüfen. Dabei sind insbesondere die Erfahrungen der letzten Wochen mit der Baustelle zu berücksichtigen und die Aufenthaltsqualität, die Verkehrssituation und die Bedürfnisse von Anwohnern, Gewerbetreibenden und Besuchern zu analysieren.

Bis zur Entscheidung über eine Umwidmung soll die Einhaltung der Spielstraßenregelung verstärkt kontrolliert werden, um die Fahrgeschwindigkeit zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen.

Insbesondere soll insgesamt geprüft werden, wie die Herrenkellergasse, die Büchsengasse und die angrenzenden Bereiche zu einem harmonischen und attraktiven Gesamtbild beitragen können.

Verkehrsproblem im Bereich Sparkasse/Neue Straße/Sattlergasse

Verkehrsproblem im Bereich Sparkasse/Neue Straße/Sattlergasse

polis

Der Bereich um die Sparkasse in der Neuen Straße zur Sattlergasse stellt ein Verkehrsproblem dar. Hier wird täglich widerrechtlich geparkt, insbesondere im Bereich des absoluten Halteverbots. Dadurch wird der Verkehrsfluss behindert, es entsteht unnötiger Lärm durch Hupen und Fußgänger sind gezwungen, sich zwischen den Fahrzeugen hindurch zu bewegen.

Diese Missstände verschärfen sich noch bei Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt, wenn der Parkdruck steigt und keine Kontrollen stattfinden.

Wir beantragen daher, Maßnahmen zur konsequenten Überwachung der Halte- und Parkverbotszonen in diesem Bereich zu ergreifen. Dazu gehört eine verstärkte Präsenz des Ordnungsamtes bzw. der Polizei sowie ggf. eine technische Überwachung zur Durchsetzung der bestehenden Regelungen. Außerdem soll die Möglichkeit weiterer baulicher Maßnahmen zur Verhinderung des unerlaubten Parkens (z.B. Poller oder Begrünungselemente) geprüft werden.

Tourismus Schilder in Ulm

polis

Es ist schön, dass die Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH (UNT) den Tourismus in Ulm/Neu-Ulm weiterentwickeln und ausbauen will. Dies findet unsere volle Unterstützung. Wir möchten auf einen kleinen Aspekt hinweisen, bei dem aus unserer Sicht deutlicher Optimierungsbedarf besteht: Die Beschilderung der Sehenswürdigkeiten. Hier sind zum Teil noch beschriftete Kupferplatten aus
den 1960er Jahren zu sehen. Die neueren, etwa 20 Jahre alten Hinweisschilder sind ziemlich verkopft gestaltet, denn bei Sonnenschein sind die Schilder wegen Schattenwurf der Schrift auf den Hintergrund schwer lesbar.

Zum Teil sind diese neueren Schilder auch zerstört und darauf angebrachte
QR-Codes führen ins Leere.

Wir beantragen deshalb, dass die UNT ein neue einheitliche Signalethik für die Sehenswürdigkeiten in Ulm und Neu-Ulm erarbeitet.

Sauberkeit in der Stadt

Sauberkeit in der Stadt

polis

Die Stadt macht an vielen Stellen einen unordentlichen Eindruck, manche extreme Stellen müssen endlich angegangen werden.

An verschiedenen Stellen in der Stadt sieht es äußerst ungepflegt aus. Das liegt in diesem Fall nicht an unachtsamen oder gleichgültigen Bürgern. Ein Beispiel dafür ist die Gegend rund um das Zeughaus, von der wir aus der Bürgerschaft Fotos erhielten, welche für sich sprechen. Ein anderes Beispiel ist das eingezäunte Baumrondell am oberen Ende der Bahnhofstraße. Es kann niemand dort sitzen und die Straßenkehrer können innerhalb des Bauzaunes auch nicht aufräumen. An der Ecke Mühlgasse/Heigeleshof ist seit Fertigstellung der Sedelhöfe eine nicht fertiggestellte Stelle im Straßenpflaster, Baumaterial und Absperrungen stehen seit Jahren herum.

Wir bitten darum, diese und andere ähnliche Stellen unverzüglich herzurichten und die entsprechende Abteilung dafür zu sensibilisieren, dass solche verwahrlosten Ecken in unserer Stadt möglichst zeitnah aufgeräumt werden.

ÖPNV-Preise attraktiver machen!

ÖPNV-Preise attraktiver machen!

polis

Die Preisgestaltung im ÖPNV muss flexibler werden: attraktive ÖPNV-Preise

Um eine Verkehrswende zu erreichen, müssen wir damit beginnen, die Angebote für ÖPNV-Nutzer:innen auch über die Ticketpreisgestaltung noch interessanter und attraktiver zu machen. Wir bleiben bei der Auffassung, dass ein Kurzstreckenticket für Ulm unabdingbar ist und eingeführt werden sollte. Zahlreiche vergleichbare Städte, auch in Baden-Württemberg, haben ein solches Ticket bereits erfolgreich umgesetzt.

Gleichzeitig kann im Zuge der Digitalisierung ein „Best-Price-Ticket“ neue attraktive Tarifformen ermöglichen: am Monatsende wird den Nutzer:innen beispielsweise über eine App die günstigste Variante für ihre tatsächlich gefahrenen Strecke berechnet. Auch diese Variante wird bereits erfolgreich in anderen Städten praktiziert.

Bei allen Vorzügen, welche die Digitalisierung eröffnet, dürfen wir bei einer möglichen Neugestaltung der Ticketpreise allerdings die Barrierefreiheit der Angebote jedoch nicht außer Acht lassen.

Wir beantragen deshalb die Einführung eines Kurzstreckentickets und eines „Best-Price-Tickets“ und bitten darum, alle nötigen Voraussetzungen hierfür zu schaffen.