Heftige Klage über den Verlust der Werte. Die Ulmer SPD leidet. Zum Abschied aus seinem Amt als Vorsitzender zog Georgios Giannopoulos kritisch Bilanz: Die Partei habe in der Regierung Schrammen erlitten.
Die Nabelschau zum Abschied aus dem Amt des Vorsitzenden fiel schmerzhaft aus. Georgios Giannopoulos stellte in seiner Bilanz über die vergangenen zwei Jahre an der Spitze des SPD-Kreisverbands Ulm der Bundespartei und den Regierungsmitgliedern der Sozialdemokraten ein schlechtes Zeugnis aus. Die SPD sei der große Verlierer der Koalition in Berlin. Keiner wisse mehr, wofür die Partei steht, weil sie dem Koalitionsfrieden alles unterordne. Für diese Analyse erhielt Giannopoulos in der Mitgliederversammlung viel Applaus.
Annähernd 50 Leute haben sich am Freitag (21.Juli) bei der Jubiläumsfeier im Café Konzertsaal zusammengefunden. Unter den Gästen, die der Ortsvereins-Vorsitzende Karl-Martin Wöhner begrüßen konnte, fanden sich nicht nur Ulmer und Neu-Ulmer Genossen sondern auch Vertreter der anderen Parteien.