Noch ein Traum…

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Noch ein Traum wird wahr. Eurobasket 2005 geht an Hellas. Das Startsignal aus Belgrad für eine weitere Party. Mit Leidenschaft und Herz im Endspiel gegen ein schwache deutsche Mannschaft holen die Griechen Gold. Architekt dieses Erfolges ist Trainer Giannakis, der 1987 zusammen mit Galis und Fasoulas den Weg der Griechen in die europäischen Basketballerfolge ebnete.

Vier Monate nach dem Erfolg beim Eurovision, ein Jahr nach dem Euro2004 und den erfolgreichen Olympischen Spielen, erklimmt nach 18 Jahren die Nationalmannschaft wieder den europäischen Thron im Basketball. Es wird gefeiert, fast „besoffen“ vor Freude in Athen, Saloniki, Piräus, Montreal, München und Ulm.

Glückwünsche an Hellas, Glückwünsche auch an die deutsche Mannschaft.

Multikulturelle Kommunalpolitik

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Zur Zeit leben über sieben Mio. Ausländer in Deutschland, die große Mehrheit in großen Städten und Ballungsräumen. In Ulm sind es 19.806 Ausländer aus 127 Nationen (Einwohner gesamt: 114.878, Stand 30.09.02, Fortschreibung der Stadt Ulm). Die größten Bevölkerungsgruppen sind aus der Türkei (5.956), Rest-Jugoslawien (2.067), Italien (2.204), Bosnien (1.550), Kroatien (1.135), Griechenland (603), Portugal (306), Polen (306) und Spanien (253).

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Der Syrtaki der Olympischen Spiele

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In fünf Tagen ist es soweit.

Die Sportstätten sind fertiggestellt, die Infrastruktur steht. Als die Griechen vor einem Jahr immer noch die ersten Schritte des Syrtaki tanzten, glaubte niemand daran. Und nun, tanzen sie zu schnell für die restliche Welt.

Die Mentalität der Hellenen beruhend auf den Säulen:

  • siga, siga (Immer mit der Ruhe)
  • den mbirasi (Machts Nichts)
  • den chalasse o kosmos (Davon geht die Welt nicht unter)

hat sich bestätigt 😉 .

 

Geschichte und Mythologie im Olympischen Stadion hatten zusammen mit der Technik des 21. Jahrhunderts die Spiele “zuhause”. Die Nachricht des Friedens, der Verbrüderung und der Kooperation wurde von Athen aus an die Welt geschickt.

Magie, Glanz und Eros in einer allegorischen Reise der Menschheit; die Olympiade als Erlebnis und (Lebens-)Gefühl, einfach griechisch…

Bis demnächst Olympic Games

Im Leben eines jeden Menschen gibt es Momente, die unsere persönliche Entwicklung nachhaltig prägen. Ein solcher Meilenstein ist die Schulzeit – eine Phase, in der wichtige Entscheidungen getroffen und die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Auch wenn der Alltag später von beruflichen Verpflichtungen und gesellschaftlichen Anforderungen dominiert wird, bleibt die Verbindung zur alten Schule oft lebendig. Manchmal bedarf es jedoch eines kleinen Anstoßes, um sich daran zu erinnern.

Für mich war dieser Anstoß nur einen Mausklick entfernt. Ende 2002 besuchte ich die Homepage des Hans und Sophie-Scholl-Gymnasiums, um mich als Ehemaliger zu registrieren. Dabei stieß ich auf den Förderverein der Schule, dessen Engagement mein Interesse weckte. Schon kurze Zeit später reichte ich meinen Mitgliedsantrag ein. Mit der Idee, ein Ehemaligenfest ins Leben zu rufen – ein solches hatte es bis dahin noch nicht gegeben –, stellte ich mich der Mitgliederversammlung im April 2003 vor. Die Idee fand großen Anklang und führte dazu, dass ich zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde – eine Aufgabe, die ich mit Freude übernahm.

Doch die Umsetzung des Festes stellte uns vor eine große Herausforderung. Während es Kontakte zur Elternschaft gab, fehlte ein Netzwerk der Ehemaligen. Die neu gegründete Arbeitsgruppe „Organisation“ nahm sich dieser Aufgabe mit großem Engagement an und begann mit einer umfangreichen Recherchearbeit. Nach vielen Stunden intensiver Arbeit gelang es uns, einen Verteiler aufzubauen und die Planungen für ein denkwürdiges Ereignis abzuschließen. Am 2. April 2004, dem Tag der feierlichen Eröffnung der vom Verein geförderten Schulbibliothek, konnten wir schließlich unser erstes Ehemaligenfest feiern.

Der Erfolg war überwältigend und machte alle Mühen mehr als wett: Zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler fanden den Weg zurück an ihre alte Schule. Viele von ihnen engagieren sich mittlerweile selbst aktiv im Förderverein – ein Ergebnis, das uns mit Stolz erfüllt.

Aus diesem Grund haben wir beschlossen, künftig alle zwei Jahre ein solches Fest zu veranstalten. Mein besonderer Dank gilt dabei der Schulleitung, den Lehrkräften, den Eltern und natürlich den Ehemaligen, die dieses Vorhaben unterstützt haben – und hoffentlich auch weiterhin unterstützen werden.

Migrantenvereine

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Da den Ausländern die politische Gleichberechtigung und soziale Chancengleichheit vorenthalten blieb, bildeten und bilden sich eigene ethnische Vereine und Initiativen. Ausländervereine waren und sind die nächsten Ansprechpartner, ja sogar das Rückgrat der ausländischen Bevölkerung und haben im Gegensatz zu den traditionellen deutschen Vereinen eine ganz andere Aufgabenstellung in der Gesellschaft. In einer langen unermüdlichen Arbeit wurde der Politik der Ausgrenzung entgegengewirkt. Ohne sie wäre das heutige multikulturelle Leben undenkbar.

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