U.S. enables Chinese hacking of Google

kassandra

Google made headlines when it went public with the fact that Chinese hackers had penetrated some of its services, such as Gmail, in a politically motivated attempt at intelligence gathering. The news here isn’t that Chinese hackers engage in these activities or that their attempts are technically sophisticated — we knew that already — it’s that the U.S. government inadvertently aided the hackers.

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Rezept für Veränderung

kassandra

Du kannst die Welt verändern mit jedem Bissen.
Du kannst dreimal täglich abstimmen.
Kauf Produkte von Firmen, die Arbeiter, Tiere und die Umwelt mit Respekt behandeln.
Wähle Lebensmittel, die in der Saison sind.
Kauf biologische Lebensmittel.
Erkundige dich nach Herkunft und Zutaten.
Lies das Kleingedruckte auf den Etiketten.
Kauf Nahrungsmittel aus der Umgebung. Kauf auf Märkten.
Leg einen Garten an, sei er auch noch so klein.
Koch mit deiner Familie und esst zusammen.
Setz dich an deiner Schule für gesundes Essen in der Pause ein.
Erkundige dich bei Politikern nach den Sicherheitsstandards für Lebensmittel.
Wenn du betest, bitte um Speisen, die uns und den Planeten gesund erhalten.
Du kannst die Welt verändern. Jeder Biss hat Folgen.

Abschied aus dem Ulmer Gemeinderat

polis

Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner hat am Mittwoch die scheidenden Stadträte verabschiedet.

Der eine, Rolf Linke (Grüne), hat dem Ulmer Gemeinderat nur vier Monate angehört, der andere, Gerd Dusolt (CDU), 34 Jahre, in denen er zu „einem der profiliertesten Ulmer Kommunalpolitiker überhaupt wurde“, wie Oberbürgermeister Ivo Gönner sagte.

Dazwischen liegen Zeiten im Rat von 18 Jahren wie im Fall von Dieter Doll (SPD) oder zwei Jahren wie bei Dr. Rottraud Schäfle (CDU), die 2007 für Erika Karlinger nachgerückt war. Für diese vier und weitere neun Stadträte war gestern letzte Sitzung im Rathaus – zumindest als Stadträte. Sie waren am 7. Juni entweder nicht wieder gewählt worden oder erst gar nicht mehr zum Kommunalwahl angetreten. OB Gönner, der den Einsatz aller im kommunalen Ehrenamt rühmte, verabschiedete auch von der CDU Doris Dillenz (Stadträtin seit 2002), Hans Hengartner (2004), Dr. Bertram Holz (2004), von der SPD Georgios Giannopoulos (2008), Nick Hofmann (1999) von der FWG Gudrun Eierstock (1994) und von den Grünen Anita Binder (1994), Jürgen Filius (1997), Dr. Dieter Lang (2004). Lang und Rottraud Schäfle bleiben der Ulmer Kommunalpolitik allerdings noch dahingehend erhalten und verbunden, als dass die beiden künftig als Ombudsleute fungieren. Das heißt, sie werden Bindeglied zum Gemeinderat und Vermittler für Bürger sein.

Drittstaatler gestärkt

polis

Der Internationale Ausschuss des Ulmer Gemeinderats wird anders aufgestellt. Wahlrecht haben künftig nur noch Ausländer aus Nicht-EU-Staaten. Verstärkt werden sie durch Berufung sachverständiger Bürger.

Die Hängepartie ist beendet. Der Internationale Ausschuss des Ulmer Gemeinderats soll mit neuer Zusammensetzung neuen Schwung bekommen. Gestern haben sich die Stadträte gegen die Stimmen der Grünen und einiger SPD-Vertreter dazu für ein Mischmodell entschieden. Dieses besagt, dass nur mehr fünf der elf Migrantenvertreter im Ausschuss auch tatsächlich gewählt werden. Und zwar nicht mehr von allen Ausländern in Ulm, sondern nur mehr von denen, die aus Nicht-EU-Staaten kommen, so genannte Drittstaatler. Die restlichen sechs Vertreter werden vom Gemeinderat berufen. Es sollen „sachverständige Bürger“ sein, also durchaus auch wieder Ausländer aus EU-Staaten oder Eingebürgerte, also zum Beispiel auch Russland-Deutsche.

Diesem Verfahren liegt zunächst eine formaljuristische Betrachtung zugrunde, wie Oberbürgermeister Ivo Gönner ausführte. Denn EU-Bürger haben ja das kommunale Wahlrecht – wie jüngst bei der Gemeinderatswahl. Warum also sollten sie zweimal Vertreter bestimmen, zweimal Abgeordnete entsenden können? Gönner: „Da muss man sich entscheiden.“ Andererseits haben Ausländer aus Nicht-EU-Staaten hierzulande sonst keine Wahl, sich zu artikulieren.

Das sind insgesamt 14 000 Menschen in Ulm oder knapp zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Die stärkste Gruppe darunter sind die Türken mit 5500 Menschen, aber auch Bosnier (1500), Kroaten (1100) und Serben (1000) leben in großer Zahl in der Stadt.

Die Stadträte erhoffen sich von der Neuerung mehr Kompetenz im Ausschuss, der zuletzt als „zahnloser Tiger“ (FWG-Stadtrat Ralf Milde) galt. Die Ausländer selbst hatten am alten Modell festhalten wollen, nach dem alle ihre Vertreter gewählt werden. „Wir wollen wirklich einen Internationalen Ausschuss“, sagte Konstantinos Kontzinos (Ulmer Weltbürger) stellvertretend, „aus möglichst vielen Nationen.“ SPD-Stadtrat Georgios Giannopoulos blieb mit Blick in die Zukunft des Ausschusses skeptisch: „Diese Verwaltungsvorlage als Reform anzusehen, wäre zu weit gegriffen.“

Die Wahl für die Drittstaatenbürger wird jetzt für 2010 organisiert.