Einstein-Selfie-Point!

Einstein-Selfie-Point!

polis

Seit einigen Jahren drängen wir darauf, Albert Einstein in Ulm präsenter zu machen. Dass er mit seiner Familie nur wenige Monate nach seiner Geburt nach München wegzog, ist den vielen Tourist:innen egal: Sie besuchen unsere Stadt eben auch, WEIL Einstein hier geboren wurde. Im Juli eröffnet das Museum „Die Einsteins“, die Umrisse des Geburtshauses sind in das Straßenpflaster eingelassen. Was wir auch seit Jahren möchten, ist ein Einstein-Selfie-Point auf dem Albert-Einstein-Platz in den Sedelhöfen.

Seit Jahren wird über einen Selfie-Point mit Bezug zu Albert Einstein in den Sedelhöfen diskutiert. Leider ist es bei diesem Thema nicht wirklich vorangegangen; dabei zeigt doch zum Beispiel der Andrang am „ulm“-Selfie-Point derzeit hinter dem Rathaus, wie attraktiv ein solcher sein kann.

Wir beantragen deshalb, dass in den Sedelhöfen zeitnah, am besten im zeitlichen Zusammenhang mit der Eröffnung des Einsteinmuseums im Engländer, ein solcher Selfie-Point eingerichtet wird. Wir könnten uns vorstellen, dort einfach eine lebensgroße Einstein-Statue des Künstlers Otmar Hörl aufzustellen. Außerdem sollte ein Standort gewählt werden, bei dem in der Sichtachse im Hintergrund der Turm des Ulmer Münsters zu sehen ist. Eine bessere und preiswertere Werbung für Ulm ist kaum möglich.

Wasserläufe in der Stadt erlebbarer machen

Wasserläufe in der Stadt erlebbarer machen

polis

Ulm hat Potenziale, die man noch nutzen kann – unsere Gewässer sind viel zu selten für die Menschen „nutzbar“:

Die heißen Temperaturen der letzten Wochen erinnern uns daran, dass wir und andere immer wieder in den letzten Jahren das Thema Wasserläufe in der Stadt angesprochen haben. Es ist ein verführerischer und naheliegender Gedanke an möglichst vielen Stellen des Stadtgebiets, insbesondere in der durch Hitze hoch belasteten Innenstadt, unsere Wasserläufe leichter zugänglich zu machen. Nicht zuletzt die Idee des Wettbewerbs „Fußgängerzone“ die Blau bei der steinernen Brücke zu öffnen, zeigt uns, dass wir viele Optionen in der Stadt haben. In erster Linie natürlich die Donau, dann die Blau, der Kobelgraben, Dichterviertel, Blauinsel und vieles mehr. Wir beantragen deshalb, dass die Bauverwaltung grundsätzlich überprüft, welche Maßnahmen überhaupt möglich sind. Die Kostenfrage also Investition und Folgekosten sind selbstverständlich auch wichtig. Allerdings sind solche sichtbaren Maßnahmen nach unserer Einschätzung auch in kleineren finanziell verkraftbaren Schritten möglich. Keinesfalls sollten wir damit warten bis eventuell im Zusammenhang mit der Landesgartenschau solche Orte entstehen.