Sanierung Forsthaus Söflingen

Sanierung Forsthaus Söflingen

polis

Das denkmalgeschützte Söflinger Forsthaus befindet sich in einem äußerst besorgniserregenden baulichen Zustand und bedarf dringend der bereits beschlossenen, jedoch bislang nicht umgesetzten Sanierungsmaßnahmen.
In seiner derzeitigen Beschaffenheit weist das Gebäude erhebliche strukturelle Mängel auf. Diese Mängel sind auf aufsteigende Feuchtigkeit, Schadstoffbelastung und das Setzungsverhalten des gesamten Bauwerks zurückzuführen. Nach einer kürzlich erfolgten Bestandsaufnahme wurden folgende Problembereiche besonders deutlich:

  • Aufsteigende Feuchtigkeit: Im Erdgeschoss zeigen sich massive Feuchtigkeitsschäden, die zur Schimmelbildung geführt haben. Die modrige Geruchsentwicklung beeinträchtigt das Raumklima erheblich. Bauteilöffnungen zur Schadensfeststellung bestätigten den fortgeschrittenen Sanierungsbedarf, und die Nutzung der betroffenen Räume ist mittlerweile ausgeschlossen.
  • Veraltete Elektroinstallation: Die Elektroinstallation entspricht nicht mehr den aktuellen Vorschriften und stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
  • Setzungsbedingte Rissbildung: Im Obergeschoss sind erhebliche Rissbildungen sichtbar, die durch die Setzungen des Forsthauses bedingt sind. Diese Risse beeinträchtigen die Stabilität und Sicherheit des Gebäudes.
  • Eingeschränkte Standsicherheit des Dachstuhls: Durch das Herausgleiten der Verzapfungen im Dachstuhlbereich ist die Standsicherheit gefährdet, was eine zeitnahe Sicherung und Sanierung erforderlich macht.
  • Mangelhafter Brandschutz: Der Brandschutz im Gebäude ist zwischen den Geschossen und im Treppenhaus unzureichend. Zudem entspricht der Rettungsschlauch im Saal des zweiten Obergeschosses nicht mehr den Anforderungen an einen zulässigen Rettungsweg. Die Stadtkapelle Ulm ist daher nicht mehr in der Lage, den Proberaum im zweiten Obergeschoss zu nutzen.

Es ist zu befürchten, dass ohne eine zügige Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen die Schäden am Gebäude weiter zunehmen und die Kosten für eine zukünftige Sanierung deutlich ansteigen werden. Die Vereine sind dringend auf die Räumlichkeiten im Forsthaus angewiesen. Die benötigte Planungssicherheit für die zukünftige Nutzung des Gebäudes muss sichergestellt und den Söflinger Vereinen schnellstmöglich wieder ein „Zuhause“ ermöglicht werden.

Wir beantragen daher, die Sanierung des Söflinger Forsthauses wie geplant umzusetzen.

„Lernort Weiße Rose“ in der Landesgartenschau

„Lernort Weiße Rose“ in der Landesgartenschau

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Die Landesgartenschau bietet eine große Chance, unsere Stadt nicht nur ökologisch und städtebaulich, sondern auch kulturell weiter zu entwickeln. Sie ermöglicht Besuchern und Besucherinnen wie auch Bürgerinnen und Bürgern die Begegnung mit geschichtlich relevanten Gebäuden und Orten Ulms.

Dazu gehört in besonderem Maß auch der „Lernort Weiße Rose“ bei der Martin-Luther-Kirche, der den demokratischen und humanistischen Widerstand gegen das NS-Regime vergegenwärtigt. In Zeiten, in denen wir für unsere Demokratie einstehen müssen, ist der „Lernort Weiße Rose“ ein wichtiges Zeichen der Orientierung und Ermutigung.

Vor dem Hintergrund, dass der Deutsche Bundestag vor zwei Jahren 1,5 Mio. Euro für die Einrichtung dieses Lernorts bewilligt hat, bitten wir um einen Bericht, wie der Stand der Planung für das weitere Vorgehen ist.

Wir bitten um zeitnahe Umsetzung.

Tourismus Schilder in Ulm

polis

Es ist schön, dass die Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH (UNT) den Tourismus in Ulm/Neu-Ulm weiterentwickeln und ausbauen will. Dies findet unsere volle Unterstützung. Wir möchten auf einen kleinen Aspekt hinweisen, bei dem aus unserer Sicht deutlicher Optimierungsbedarf besteht: Die Beschilderung der Sehenswürdigkeiten. Hier sind zum Teil noch beschriftete Kupferplatten aus
den 1960er Jahren zu sehen. Die neueren, etwa 20 Jahre alten Hinweisschilder sind ziemlich verkopft gestaltet, denn bei Sonnenschein sind die Schilder wegen Schattenwurf der Schrift auf den Hintergrund schwer lesbar.

Zum Teil sind diese neueren Schilder auch zerstört und darauf angebrachte
QR-Codes führen ins Leere.

Wir beantragen deshalb, dass die UNT ein neue einheitliche Signalethik für die Sehenswürdigkeiten in Ulm und Neu-Ulm erarbeitet.