Tourismus Schilder in Ulm

polis

Es ist schön, dass die Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH (UNT) den Tourismus in Ulm/Neu-Ulm weiterentwickeln und ausbauen will. Dies findet unsere volle Unterstützung. Wir möchten auf einen kleinen Aspekt hinweisen, bei dem aus unserer Sicht deutlicher Optimierungsbedarf besteht: Die Beschilderung der Sehenswürdigkeiten. Hier sind zum Teil noch beschriftete Kupferplatten aus
den 1960er Jahren zu sehen. Die neueren, etwa 20 Jahre alten Hinweisschilder sind ziemlich verkopft gestaltet, denn bei Sonnenschein sind die Schilder wegen Schattenwurf der Schrift auf den Hintergrund schwer lesbar.

Zum Teil sind diese neueren Schilder auch zerstört und darauf angebrachte
QR-Codes führen ins Leere.

Wir beantragen deshalb, dass die UNT ein neue einheitliche Signalethik für die Sehenswürdigkeiten in Ulm und Neu-Ulm erarbeitet.

Sauberkeit in der Stadt

Sauberkeit in der Stadt

polis

Die Stadt macht an vielen Stellen einen unordentlichen Eindruck, manche extreme Stellen müssen endlich angegangen werden.

An verschiedenen Stellen in der Stadt sieht es äußerst ungepflegt aus. Das liegt in diesem Fall nicht an unachtsamen oder gleichgültigen Bürgern. Ein Beispiel dafür ist die Gegend rund um das Zeughaus, von der wir aus der Bürgerschaft Fotos erhielten, welche für sich sprechen. Ein anderes Beispiel ist das eingezäunte Baumrondell am oberen Ende der Bahnhofstraße. Es kann niemand dort sitzen und die Straßenkehrer können innerhalb des Bauzaunes auch nicht aufräumen. An der Ecke Mühlgasse/Heigeleshof ist seit Fertigstellung der Sedelhöfe eine nicht fertiggestellte Stelle im Straßenpflaster, Baumaterial und Absperrungen stehen seit Jahren herum.

Wir bitten darum, diese und andere ähnliche Stellen unverzüglich herzurichten und die entsprechende Abteilung dafür zu sensibilisieren, dass solche verwahrlosten Ecken in unserer Stadt möglichst zeitnah aufgeräumt werden.

Planungssicherheit für das AEDC

Planungssicherheit für das AEDC

polis

Einstein-Discovery-Center Vereinbarung im Gemeinderat

Der Gemeinderat hat den Beschluss gefasst, dem Einstein-Discovery-Center e.V. das K1-Gelände der SWU in Teilen zur Verfügung zu stellen. Der beauftragte Architekt Daniel Libeskind hat in ersten Planungen über die Vereinbarung mit dem Verein hinausgehend die gesamte Fläche überplant. Für das weitere Vorgehen benötigt der Verein Gewissheit darüber, welchen Umfang das Projekt einnehmen darf.

Wir beantragen daher um nichtöffentliche Beratung des Themas in der kommenden Gemeinderatssitzung und einen Beschluss über die Größe des Umgriffs.

Streaming der Ratssitzungen

Streaming der Ratssitzungen

polis

Die Bedeutung von Transparenz und Bürgerbeteiligung für die Kommunalpolitik ist von elementarer Wichtigkeit. Die Stadt Ulm sollte die Informationsmöglichkeiten der Bürger durch die Einführung von Streamings der Gemeinderatssitzungen verbessern. Dies fördert die Teilhabe und erlaubt eine niederschwellige Möglichkeit, sich über die Diskussionen und Entscheidungen zu informieren.

Im Mai 2020 hatten wir  erstmals einen Antrag zum Streaming von Ratssitzungen gestellt. Ergänzend hatten wir ein Datenschutzgutachten eingereicht, das der Verwaltung vorliegt.

Um die Umsetzung zu erleichtern, schlagen wir vor, als ersten Schritt ein einfaches Audio-Streaming (also Ton ohne Bild) einzurichten. Dies ist ohne größere Hardwarebeschaffungen zusammen mit der vorhandenen Anlage zu bewerkstelligen. Zudem werden Redner üblicherweise namentlich aufgerufen, sodass eine Zuordnung der jeweiligen Wortbeiträge für die Zuhörer problemlos nachvollziehbar ist. Da nur aktive Beiträge im Stream hörbar sind, sind wir zuversichtlich, dass sich bisherige Berührungsängste einzelner Räte gegenüber der neuen Transparenz hierdurch abbauen lassen. Eine dauerhafte Verfügbarkeit der Aufzeichnung nach dem Stream wäre wünschenswert. Idealerweise öffentlich, hilfsweise ratsintern. Dies erleichtert zudem auch direkt die Ratsarbeit u.a. wenn Protokolle gegengeprüft werden sollen.

Das Thema sollte nun konsequent und lösungsorientiert angegangen werden.

Einstein-Selfie-Point!

Einstein-Selfie-Point!

polis

Seit einigen Jahren drängen wir darauf, Albert Einstein in Ulm präsenter zu machen. Dass er mit seiner Familie nur wenige Monate nach seiner Geburt nach München wegzog, ist den vielen Tourist:innen egal: Sie besuchen unsere Stadt eben auch, WEIL Einstein hier geboren wurde. Im Juli eröffnet das Museum „Die Einsteins“, die Umrisse des Geburtshauses sind in das Straßenpflaster eingelassen. Was wir auch seit Jahren möchten, ist ein Einstein-Selfie-Point auf dem Albert-Einstein-Platz in den Sedelhöfen.

Seit Jahren wird über einen Selfie-Point mit Bezug zu Albert Einstein in den Sedelhöfen diskutiert. Leider ist es bei diesem Thema nicht wirklich vorangegangen; dabei zeigt doch zum Beispiel der Andrang am „ulm“-Selfie-Point derzeit hinter dem Rathaus, wie attraktiv ein solcher sein kann.

Wir beantragen deshalb, dass in den Sedelhöfen zeitnah, am besten im zeitlichen Zusammenhang mit der Eröffnung des Einsteinmuseums im Engländer, ein solcher Selfie-Point eingerichtet wird. Wir könnten uns vorstellen, dort einfach eine lebensgroße Einstein-Statue des Künstlers Otmar Hörl aufzustellen. Außerdem sollte ein Standort gewählt werden, bei dem in der Sichtachse im Hintergrund der Turm des Ulmer Münsters zu sehen ist. Eine bessere und preiswertere Werbung für Ulm ist kaum möglich.